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Museumsnacht 17.09.2016

  • Claudia/Doi
  • 22. Sept. 2016
  • 5 Min. Lesezeit

Am Samstag, den 17.09.2016 fand die 16. Museumsnacht in Dortmund statt.

Nachdem ich mit meinen lieben in den letzten zwei Jahren dabei war, holte ich für dieses Jahr auch wieder Karten. Dieses Jahr machten das Doikind und ich die Stadt allein unsicher.

Das ist uns auch, glaub ich, ganz gut gelungen.

Hier könnt ihr schauen wo wir überall waren.

Begonnen haben wir pünktlich um 16 Uhr in der DASA.

Als aller erstes sind wir in die Stahlhalle und haben dort die Physikshow besucht. 45 Minuten mit viel lachen und für klein (eventuell auch groß) anschaulich was dazu lernen.

Der "Moderator" ;) und der Professor zeigten verschieden Phänomene mit den Elementen.

Wie hier z.B. mit Wasser in einem etwas größeren Glas und einem einfachen Luftballon.

Zauberei? Oder warum bleibt der Luftballon ohne festzuhalten am Glas?

Die Show war wirklich gut gemacht. Eine dreiviertel Stunde auf dem Boden sitzen war allerdings nicht so schön. Nach der Show sind wir Zielstrebig richtung Flugsimulator.

Ein ausgebildeter Pilot erklärt das Kockpit und machte eine 15 Minütige Flugsimulation mit einem. Die Liste war allerdings schon recht voll und fast zwei Stunden wollte ich dann doch nicht dafür warten. Also gingen wir weiter und spielten wenigstens etwas im Tower herrum. Definitiv ein Wichtiger Job am Flughafen. Wir konnten sogar das Wetter verändern. Hat Spaß gemacht.

Anschließend wollte meine kleine UNBEDINGT so eine Wachshand haben. ( Magic Waxhands by www.German-games.com ) Das wollten viele andere Kinder und auch so manche Erwachsener auch. Da ich für diese Museumsnacht nicht viel auf dem Zettel hatte, stellte ich mich also geduldig an. Geduld brauchte man tatsächlich.

Geschlagene zwei Stunden! Wahnsinn. Während man so wartet, kann man Dinge aus seinem Rucksack verzehren und auch neue Leute kennen lernen. Es gab auch viele die nach einer Zeit gegangen sind, weil sie unbedingt noch zu einem anderen Event wollten oder einfach weil es zu lange dauert. Wäre ich mit meiner Tochter dies Jahr nicht allein untewegs gewesen, dann hätten wir vermutlich auch nicht soooo lange gewartet. Doch das Ergebnis ist toll und glückliche Kinderaugen sind einfach wunderschön.

Unseren Besuch in der Dasa beendeten wir mit einem Fotoshoting auf einer Rikscha. Das LWL Museum aus Herne hatte im Eingansbereich diese tolle Aktion um auf ein neues Thema in der Ausstellung aufmerksam zu machen. Das Thema "Vietnam". Die Dauerausstellung haben wir bereits besucht, die hat uns jetzt nicht soooo sehr vom Hocker gehauen, aber das neue Thema ist viellleicht ein erneuter Besuch Wert. Mal schauen.

Draußen wurde es langsam dunkel und wir stiegen in den Bus vor der Dasa Richtung Hauptbahnhof. Von dort aus steuerten wir das Fußballmuseum an. Es regnete und die Menschenschlange vor dem Museum, war ein Kunstwerk diverser Regenschirme. Alle 20 Minuten wurden 60 Leute rein gelassen. Na, gut. Dann das leider nicht. Das Fußballmuseum also auf nächstes Jahr verschoben, gönnten wir uns erstmal nen Crêpe und schauten uns die Fußballergebnisse des Tages an, die in der Front des Museumsgebäude eingeblendet wurde.

BVB 6 : 0 Darmstadt!!! Was ein Ergebnis. Eigentlich wäre ich an dem Tag auch im Stadion gewesen, aber versprochen ist versprochen und so fiel es mir nicht schwer meine Priorität an dem Tag anders zu setzen.

Die Reise ging weiter. Schnell noch nen Abstecher in die Thier Galerie, zwei günstige Knirpse besorgt. Das Töchterchen wollte zum Adlerturm, also schlenderten wir in die Richtung.

Dort angekommen haben wir uns erstmal so einen Leuchtstab besorgt. Was letztes Jahr die Ballons waren, sind dies Jahr Leuchtstäbe gewesen, die an die Museumsnachtbesucher ab 20:30 Uhr an verschiedenen Orten verteilt worden sind. Mit dem Leuchtstab um den Hals, fiel mir ein, das ich ja aus meinem Familienjahreskalender von der DEW21 noch einen Gutschein hatte. Den verfallen zu lassen wäre ja dumm, vorallem weil wir ja neben dem Adlerturm, das DEW21 Center haben und man genau dort den Gutschein einlösen konnte.

Also erstmal in das DEW21 Center. Der Gutschein ließ mir die Wahl zwischen Kaffee und Sekt. Ich entschied mich für den Sekt. :)

Hier kann man neben den Getränken auch unsere neuen Schätze in Knirpsform sehen. ;)

Die kleine Getränkepause untermalte die Bibiba Band. Die meisten Songs der Band schrieb der Leadsänger Chris Buster Kyere selber. Musikrichtung ist ein spezieller Sound; Highlife, Reggae,Afrobeat,Ska und Hiplife. Die knappe halbe Stunde, in der wir der Musik lauschten gab einen kleinen Eindruck dieser Musik. Nicht schlecht, definitiv mal was anderes,aber nicht mein Favorit.

An einem kleinen Schwertkampf vorbei zog es uns nun in den Adlerturm.

Ach, ich liebe es ein wenig in der Stadtgeschichte spazieren zu gehen....

HAHA! Na, wer bin ich?

Ok, ich geb dir nen Tipp, ich bin kleiner .... ;)

Mitelalterliche Rezepte find ich ja schon spannend. Hier konnte man noch etwas probieren; Erbsenpaste war ein wenig so wie kalte Erbsensuppe fürs Brot. Muss man mögen.

Aus dem Museum raus, verweilten wir eine weile auf dem Günter-Samtlebe-Platz und schauten uns die Sonne und Morgenröte an.

Die zwei gehörten dies Jahr, neben dem goldenen Drachen und eines Feuerspuckenden Faun zu den fantastischen Wesen, die sich um 22:30 Uhr von hier aus auf den Weg zum Friedensplatz machen sollten. Darauf eine Stunde warten wollten wir nicht, also was machen?

Wir entschieden uns erstmal richtung Reinoldikirche zu gehen. Dort angekommen meldete sich mein Magen und ich entschied mich zu einem Lahmacun.

Auch wenn man etwas zu trinken und zu essen im Rucksack mit hat oder hatte, ne Kleinigkeit was warmes tat da echt gut. Auswahl gibt es in der City ja genug.

Während ich aufaß, überlegten wir, wie wir die Zeit bis zum Feuerwerk auf dem Fiedensplatz noch füllen sollen. Erste Idee, das Apothekenmuseum. Nicht weit weg und noch nie dort gewesen.

Das Ausbüttels Apothekenmuseum in der Adler-Apotheke bot kleine 20 Minütige Führungen an. Als wir dort ankamen, hätten wir noch 40 Minuten warten müssen. Das wollten wir nicht. Die lieben Menschen in der Apotheke baten uns einen Gutschein für einen Besuch außerhalb der Museumsnacht an. Den nahm ich dankend an.

Als kleine Entschädigung gab es "Trost-Tüten". Auch so eine bekamen wir. Schöne Geste.

Tja, also was machen wir nun?

"Laß uns doch in die Kirche." Ja, wieso nicht.

Wir wußten nicht was da los war, aber da schien gleich irgend etwas anzufangen, weil da so einige Menschen rein gingen. Wir suchten uns also um 21:50 Uhr einen Platz in der Reinoldikirche.

Nach wenigen Minuten merkten wir schon das ein bequemes sitzen (Ja, die Kirchenbank ist wiklich bequem!) gut tat. In den vorderen Reihen sitzend, sah man schon ein Flügel aufgebaut. Ich war neugieig und schaute in das Museumsnachtbüchlein. "Sound of America" von 22:00 Uhr bis 22:45 Uhr. Kompositionen von Bernstein, Copland, Gerhswind & Co. Vorgetragen von dem Duo Frank Düppenbecker (Tompete) und Klaus Eldert Müller (Klavier).

Gute Idee gewesen. Schöne Musik in einer fantastischen Klangumgebung. Sitzen und etwas entspannen. Herrliches Konzert!

Als das Konzert vorbei war gingen wir direkt zum Friedenplatz.

Rudelsingen!

Das hat Spaß gemacht und der ganze Friedensplatz war ein einziger Chor!

"Tage wie diese", "Oh sole mio" und "das Steigerlied"

Das große Finale kam; das Feuerwerk.

Nachdem Feuerwerk fuhren wir mit dem Nachtexpress nach Hause. Es war ein schöner Tag!

Nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder dabei. Es gibt noch soooo viel zu entdecken.

~Love~

Claudia


 
 
 

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