

Dortmund stolpert über Steine

Stolpersteine nennt sich ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig.
Mit entsprechend verlegten Gedenktafeln will er an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.
Die Stolpersteine werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Mittlerweile finden sich über 50.000 Steine (Stand: Januar 2015) nicht nur in Deutschland, sondern auch in 18 weiteren europäischen Ländern.
Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. (Quelle: Wikipedia)
Weitere Infos über den Künstler findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Demnig
Stolpersteine in Dortmund: Auf den Spuren der Vergangheit; auf den Spuren des "nicht vergessens"
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Hier könnt ihr die Stolpersteine sehen, die ich bereits in Dortmund besucht habe. Über einige bin ich tatsächlich zufällig "gestolpert".

Harkortstr. 71/71a
Martin Rosenbaum (*1887 ✝1942)
Hans-Jacob Rosenbaum (*1923 ✝1942)
Jenny Rosenbaum (*1888✝1942)

Saarlandstr. 25
Jacob Szymowski (*1895 ✝1942)
Lisa Szymowski geb. Obergut (*1900 ✝1942)
Maria Szymowski (*1923 ✝1940)

Hansastr. 50
Max Frank (*1870 ✝1933)
Otto Elias (*1876 ✝?)